Le vin et le vent

Die Lichter des Raumes erhellten die Tanzfläche. Ihr Blick schweifte über die vielen Gesichter, die sich zu der Musik bewegten, doch an sich hatte sie nur ein Auge auf einen geworfen. Der, der ihr schon eine Woche zuvor aufgefallen war, der auf Anhieb so nett zu ihr gewesen war und mit ihr scherzte. Den ganzen Tag schaute er sie mit seltsamen Blicken an. An diesem Abend war es nicht anders. Sie hatte es bemerkt, wollte sich aber nichts anmerken lassen. Sein Verhalten war seltsam. Es wirkte, als würde er ihr näher kommen wollen, aber er tat nichts. Nun, dann suchte sie sich also eine andere Ablenkung. Sie lernte den Mann neben ihr kennen. Er war lustig, er war nett. Sie verstanden sich super, sie tanzten zusammen. Alles war toll. Doch die Blicke des anderen lagen immer noch auf ihr. Es fühlte sich zumindest so an. Vielleicht bildete sie es sich auch nur ein. Tat sie das? Sie schaute zu ihm. Sein Blick traf ihren. Nein. Schon wieder sah er her. Den ganzen Abend war kein Mädchen neben ihm gewesen. Er wimmelte sogar alle von sich ab. Als würde er kein Interesse haben.


Kurz nach ihrer neuen Bekanntschaft tauchte aber diese schöne Brünette neben ihm auf. Nun amüsierten sie sich miteinander, sie tanzten miteinander, dann hielten sie Händchen.


Sie verließ die Tanzfläche mit dem Mann. Es war zu warm. Dann standen sie draußen, sprachen über spannende Themen. Irgendwann verlor sie ihn in der Menschenmasse, die nach draußen stürmte. Dann stand sie alleine da. Ihr Blick schweifte nach innen. Sie sah den anderen durch das Fenster wieder. Er war mit ihr nun eng verschlungen, sie küssten sich. in diesem Moment beschloss sie, die Party zu verlassen. Es war 2 Uhr. Sie ging schlafen.
Advertisements