So steige ich (…) ins Auto und verlasse das Gelände, verlasse Toulouse, verlasse Frankreich. Zurück nach Deutschland, zurück nach Hause, weg von ihm. Ohne seinen Namen.

Ich stehe mitten im Raum, mich halten meine Krücken. Mein Blick schweift über die leeren Möbelstücke. All meine Sachen sind bereits in Tüten und Kisten gepackt und ins Auto gebracht worden. Hier ist nichts mehr. Nichts, was an mich erinnert. Das Zimmer ist bereit für einen neuen Studenten. Ich verlasse das Zimmer so, als hätte es mich hier nie gegeben, als hätte ich hier nie gewohnt. Die Zimmernummer wird einem neuen Namen zugeordnet, ich verschwinde aus der Kartei. Ich werde das Wohnheim genauso unbekannt verlassen, wie ich es vor sieben Monaten bezogen hatte. Das macht traurig. Dann ist es Zeit, die Schlüssel abzugeben. Ich überreiche sie der Frau, die darauf wartet, dass ich das Zimmer verlasse. Ich humple nach draußen. Die Tür fällt zu, sie wird verschlossen. Die Schlüssel verschwinden in den Händen der Frau. Nun steige ich in den Aufzug ein. Die Trauer umgibt mich. Ich halte meine Tränen aber zurück. Erstmal. Dann verlasse ich das Gebäude. Ein paar bekannte Gesichter kommen mir noch entgegen.

Draußen will ich gerade ins Auto steigen, da steht er auf einmal. Er kommt wahrscheinlich gerade von der Uni. Er sieht die Frau von der Verwaltung mit den Schlüsseln. Er kann erahnen, was geschieht. Es ist offensichtlich. Ein vollgepacktes Auto, die Frau mit meinen Schlüsseln, meine Familie bei mir, ich mit Krücken. Er bekommt meinen Auszug mit. Dann verabschiedet sich die Frau von der Verwaltung bei mir, wünscht mir „bon courage“ und verschwindet. Jetzt heißt es auch für mich zu gehen. Ich halte aber noch inne. Ich betrachte ihn, er mich. Ich lächle, er lächelt. Wieder sein „Bonjour“. Oh, das werde ich so vermissen. Wieder meins. Ich erwarte mehr Worte, vielleicht ein Happy End, eine Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, Kontakt aufzubauen, Kontakt zu halten. Ich weiß, dass ich, wenn ich jetzt in das Auto steige, ihn nie wieder sehen werde. Wenn ich zurück nach Toulouse kommen würde, würde er hier nicht mehr sein. Wir würden uns nie wieder über den Weg laufen. Alles oder Nichts. Doch er geht weiter. Er steuert das Innere des Wohnheims an, dreht sich noch einmal um und verschwindet endgültig.So steige ich, weniger grazil mit dem starren Bein, ins Auto ein und verlasse das Gelände, verlasse Toulouse, verlasse Frankreich. Zurück nach Deutschland, zurück nach Hause, weg von ihm. Ohne seinen Namen.

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Wenn sie da jetzt hochging, würde sie sich in ihn verlieben, und das ging nicht.

„Was machst du gerade?“ Sie las seine Nachricht, als sie sich bereits tief in ihr warmes Bett gekuschelt hatte. Es war ein Wunder, dass sie seine Nachricht überhaupt noch erhielt. Normalerweise würder sie schon längst schlafen. Nicht weil es spät war. Es was gerade erst acht Uhr abends. Und es war Freitag. Sie hatte viele Gründe, noch wach bleiben zu können. Theoretisch. Sie entschied sich anders. Noch vor ein paar Minuten wollte sie ihr Handy endgültig ausstellen und die Augen schließen, als die Nachricht eintraf. „Liege schon im Bett!“ „Schon? Du willst nicht zufälligerweise noch zu mir hoch kommen?“ Mit der Antwort ließ sie sich Zeit, starrte eine Weile die Worte an, tippte etwas ein, löschte es, erneute Worte, wieder gelöscht. Sie stritt innerlich mit sich selbst. Wie gerne würde sie jetzt bei ihm sein. Wie gerne würde sie es sich neben ihm auf dem Sofa bequem machen, vielleicht sich an ihn kuscheln.

Unbewusst hatte sie neue Worte ins Display eingetippt und abgeschickt. Hier ist es gerade so gemütlich. Warum lügen, wenn man auch die Wahrheit sagen konnte. Zumindest die halbe Wahrheit. Es stimmte schon, dass sie nicht aus ihrem Bett raus wollte. Hier war es warm und kuschelig. Würde es bei ihm auch sein. Wahrscheinlich sogar viel bequemer. Sie wäre nicht so allein in diesem gefängnisähnlichen kleinen Zimmer, an dessen Wände sie nachts pausenlos starrte, bevor sie endlich einschlief. Dann hörte sie auch noch das nervige Gepolter der Nachbarn über ihr, die Stöckelschuhe derjeniger, die die Nacht zum Tag machten und den Wind, der draußen seit Tagen heftig wütete. Bei ihm in seinem Zimmer würde sie diesem trostlosen Abend wahrscheinlich entweichen können. Ein anderer Grund hielt sie davon ab, aus dem Bett zu springen, die Haare in eine hübschere Position zu bringen und diesen einen Stock hochzusteigen. Würde sie nun zu ihm gehen, sich in seine Nähe, seine Gegenwart begeben, würden sie wieder stundenlang über alles Mögliche reden, bequem gekuschelt auf dem Sofa, dann würde sie, ja, dann würde sie sich wahrscheinlich immer mehr in ihn verlieben. Dagegen sprach wenig, aber sie konnte, sie wollte nicht. Sie würde ja Frankreich verlassen. Bald. Nicht mehr lange. Würde sie sich nun in ihn verlieben, was sollte daraus werden? Sie ging, er blieb. Wenn sie da jetzt hochging, würde sie sich in ihn verlieben, und das ging nicht.

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Jetzt standen wir also zu dritt in diesem kleinen Aufzug. Toll.

Man grüßt sich hier. Schließlich lebt man nicht nur im gleichen Wohnheim, sondern auch im gleichen Gebäude. Bonjour, Au revoir, Bonne soirée. Alles ganz normal. Wir sind Nachbarn. Wir kennen uns vom Sehen. So entgeht man wenigstens ein Stück der kompletten Anonymität. Daher wunderte mich also es überhaupt nicht, als ich da vor dem Aufzug stand, wartete und hinter mir die Tür auf- und zugehen hörte. Jemand gesellte sich neben mich. Ich wandte mich zu ihm. Ich kannte ihn. Ab und zu waren wir uns schon über den Weg gelaufen. Es war immer das gleiche gewesen: Ich schaute ihn an, er ignorierte mich. Kein Bonjour, kein Au revoir. Er war mir irgendwie nie wirklich sympatisch gewesen. Hübsch war er, aber unsympathisch. Schwarze Haare, grüne Augen. Statt also wie immer zu grüßen, wandte ich mich wieder von ihm ab. Er war mir zwar Tage zuvor schon mal entgegen gekommen, hatte mich angelächelt, das war’s dann aber auch schon. Keine Ahnung, was das auf einmal sollte, aber es war mir egal. Nun standen wir also beide da und warteten auf den blöden Aufzug, der wieder einmal in jedem Stockwerk hielt. Wahrscheinlich stieg wieder überhaupt keiner ein. Gar nicht nervig. Ich wartete also. „Bonjour!“ Das Wort von ihm neben mir kam überraschend. Ich hatte schon gemerkt, dass er sich mir zugewandt hatte, wollte das aber einfach ignorieren. Jetzt wollte auch ich mal die Ignorante sein. Konnte ich auch. „Bonjour!“, gab ich zurück, mit einem eher kühlen Lächeln. Vielleicht auch etwas zu kühl.

„Je suis F.!“ Okay, das war mehr als nur bloßes Grüßen. Ich nannte meinen Namen. „Enchanté!“ Ich nickte. Er wollte tatsächlich eine Unterhaltung anfangen. „Étudies-tu aussi?“ Studierst du auch. Wir standen in einem Studentenwohnheim. Ich antwortete trotzdem. „Oui, mais je suis une étudiante étrangère! Et toi?“ Ja, aber ich bin eine Auslandsstudentin. 

So begann unsere erste Unterhaltung. Ich empfand die Situation als seltsam, doch mit der Zeit – damit meine ich ein paar Sekunden – taute ich dann doch ein Stück auf. Endlich sprang der Aufzug auf, drei Studenten stiegen aus, wir hinein. Er drückte den Knopf seines Stocks, ich meinen. Kurze Gesprächspause. Gerade wollte sich die Tür des Aufzugs schließen, als sich noch jemand dazwischen schmiss. Die Tür hielt an, ging wieder auf. Da stand er plötzlich vor mir. Er. Der aus dem Bus. Timing war weder meine noch seine Stärke. Jetzt schwang er sich in den Aufzug. Es folgte ein Lächeln und ein Bonjour in meine, dann in F.s Richtung. Er drückte den Knopf seines Stockwerks, die Tür schloss sich. Jetzt standen wir also zu dritt in diesem kleinen Aufzug. Toll.

F.s Blick auf mir, sein Blick auf mir. Ich spürte schon wie die Röte in mein Gesicht stieg. Dann nahm F. wieder das Gespräch auf. Wir waren schließlich vom Aufzug gestört worden. Meine vorherige Gelassenheit hatte sich jetzt verabschiedet. Mir war seine Reaktion nicht entgangen. Er schaute mich an, er schaute F. an. Spannung lag in der Luft. Wahrscheinlich bildete ich die mir aber auch nur ein. Es war ein komisches Gefühl mit den beiden hier zu stehen. Es gab tausend angenehmere Dinge. Das nächste Mal nehme ich die Treppe, schoss es mir durch den Kopf. Dann erreichten wir endlich mein Stockwerk. Ich war die erste, die aussteigen musste. Welch Glück! Die Tür sprang auf. „A bientôt!“ Es klang eher wie eine Frage von F. „A bientôt!“, lächelte ich ihn an. Kurz erhaschte ich noch einen Blick von ihm, der stumm blieb. Kein Au revoir von mir, keins von ihm. Also stolperte ich aus dem Aufzug hinaus, nahm die nächste Ecke und war der Situation entkommen.

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Ein Lächeln huscht über seine Lippen. Ich schaue wieder weg. Scheiße. Nicht schon wieder. Warum taucht er immer in den ungünstigen Momenten auf?

Sie war genervt. Einmal nahm sie ihren Regenschirm nicht mit, schon musste es regnen. Ihre Regenjacke war nicht regenfest. Ironie des Schicksals. Sie stapfte also mit ihrem vollen Einkaufstüten zur Bushaltestelle. Wenigstens kam hier alle paar Minuten ein passender Bus. Sie war komplett durchgenässt, vom Schweiß und vom Regen. Warum mussten Geschäfte ihre Heizungen eigentlich immer so aufdrehen?  Reichte Stufe 2 nicht? Musste es immer 5 sein? Wer wollte da schon shoppen gehen? Drinnen viel zu heiß, draußen viel zu nass. Gerade wollte sie jetzt einfach nur noch heim. Heim, unter die heiße Dusche, in den dicksten Pulli und ins Bett. Konnte sie sich heute leisten. Freier Tag, keine Uni. Sie stellte sich also an die Haltestelle, ließ ihre schweren Taschen kurz sinken. Nicht lange. Sie wollte ja nicht, dass die Papiertüten vom nassen Boden durchgeweicht wurden. Sie hob sie wieder auf. Dann trat sie kurz näher an die Straße heran, schaute kurz mal, ob sie den Bus schon sehen konnte.


Sie konnte mit den schweren Taschen kaum schnell genug agieren. Ein Bus kam herangebraust. Er war so nah an der Haltestelle. Abstandhalten hielt er für unnötig, langsamer fahren auch. Auch nicht wegen der großen Pfütze auf dem Boden. War ihm egal. Sie wollte noch einen Satz nach hinten machen, doch sie schaffte es nicht rechtzeitig und sah schon, wie Wasser und Dreck in die Höhe spritzten. Ihr Reflex schlief in dem Moment. Erst langsam konnte sie nach hinten springen und sich wegwenden. Brachte nur nichts. Das Wasser und der Dreck klebten auf ihr und ihrer Hose. Hinter ihr die Stimme eines Mädchens.

„C’est un blague!“ –Das ist doch ein Witz, oder?

Sah sie genauso. Denn sie war die einzige, die nass geworden war. Alle anderen waren weit genug weg gewesen. Jetzt kam zu dem Schweiß und dem Regen noch eine große Portion Dreck dazu. Ich hätte ausflippen können. Doch nein. Sie atmete. Da kam schon ihr Bus. Gute Miene zum bösen Spiel. Sie stieg ein. Versuchte den Busfahrer anzulächeln, freundlich zu sein. Nein. Sie kochte, stieg ein, ließ ihre schweren Einkäufe sinken. Der Bus war aufs Äußerste geheizt. Super. Der Schweiß kroch ihr wieder auf die Stirn. Scheiß Tag. Einfach nur noch heim. Sie ließ ihren Blick durch den Bus schweifen. Einfach so. Sie kannte ja eh keinen…oh nein, verdammt. Da stand er plötzlich wieder. Mitten im Bus. Er blickt sie an. Ein Lächeln huschte über seine Lippen. Sie schaute wieder weg. Scheiße. Nicht schon wieder. Warum tauchte er immer in den ungünstigen Momenten auf? Wenn sie nach dem Joggen mit hochrotem Kopf vorbei lief, wenn sie mit den gammligsten Klamotten waschen ging, wenn sie sich mit tausenden Müllbeuteln in den Aufzug quetschte, wenn sie durchnässt und dreckig den Bus genervt betrat. Sie wollte seinen Blick nicht erwidern. Eigentlich schon. Aber in diesem Moment nicht. Wie sie aussah, hochroter Kopf, schweiß- und regennasse Haare, Dreck auf der Hose. Oh Gott. Sie wollte der Situation entrinnen, flüchte an ihrer Haltestelle regelrecht aus dem Bus. Doch die Flucht war letztendlich sinnlos: sie kamen beide zur gleichen Zeit beim Aufzug an. Die Tür sprang auf. Das dumme Licht war immer noch kaputt. Sie stiegen also alle in den dunklen Kasten ein. Nun standen sie eng nebeneinander hier in diesem Aufzug. Kurz nahm sie sich den Moment, ihn unbemerkt anzuschauen. Nur schwach ließ sich seine Silhouette ausmachen. Er schaute so verdammt gut aus. Sie sah wieder weg. Dann legte sich sein Blick auf sie. Ihre Herz fing laut das Pochen an. Oh Gott. Sie warte sehnsüchtig, dass ihr Stock auftauchte. So schnell war sie noch nie rausgestürmt. Ein „Au revoir“ von ihr, ein „Au revoir“ von ihm. Dann war sie weg. Bescheuerter Tag.

Er war mir bereits einige Male im Bus aufgefallen

Er war ihr bereits einige Male im Bus aufgefallen. Zwei oder dreimal. Er gefiel ihr. Zweifelsohne. Heimlich hatte sie immer wieder zu ihm gespitzt, ihn betrachtet. Er stand nur da und hörte Musik. Er hörte immer Musik. Nie traf sie ihn ohne an. Kurze Zeit später merkte sie, dass er im gleichen Studentenwohnheim wie sie wohnte. Ihr war klar, sie würde ihn noch öfters sehen. Der Gedanke gefiel ihr. Er gefiel ihr sogar sehr. An einem Tag kam er ihr dann auch tatsächlich auf dem Gelände entgegen. Sie kam gerade vom Laufen, war hochrot im Kopf, ungeschminkt. Er kam auf sie zu, lächelte und grüßte sie. Ihre eigenen Worte brachte sie nur schwer heraus. Irgendwie hatte sie mit dieser Begrüßung einfach nicht gerechnet. Es freute sie trotzdem. Gerne hätte sie dabei vielleicht etwas schöner ausgesehen. Aber Timing war ja sowieso noch nie ihre Stärke.

Es vergingen einige Tage, ja, wahrscheinlich sogar mehr als drei Wochen, in denen sie  ihn dann gar nicht mehr sah. Weder im Bus, noch auf dem Gelände. Sie dachte nicht mehr an ihn, vergaß ihn. Sie war mit anderen Dingen beschäftigt. Es war an einem Freitag, als sie beschloss, ihr Zimmer mal wieder auf Hochglanz zu bringen, ausmistete, und mit einem vollen Müllbeutel ungeduldig auf den schnatternden Aufzug wartete. Als dann endlich die Tür aufsprang, und sie eintreten wollte, stand er dann plötzlich da, vor ihr. Mit weit aufgerissenen Augen – er hatte nicht erwartet, dass der Aufzug nochmal anhielt – starrte er sie an, er hörte wieder einmal Musik. Ihr Blick schweifte von ihm ab, auf die Ziffer, die gedrückt war. Sie wollte nicht nachfragen, ob er hoch oder runter fuhr. Die Wörter blieben ihr im Hals stecken. Normalerweise grüßte man sich in ihrem Batiment, dieses Mal war sie wie erstarrt. Er erholte sich von seiner Überraschung schneller als sie.

„Bonjour!“

Sie murmelte nur irgendetwas vor sich hin und stieg ein. Während der Fahrt blickte sie ihn kein einziges Mal an. Sie spürte aber, dass er sie betrachtete. Das machte sie verdammt nervös. Der Ton des Fahrstuhls, als sie das Erdgeschoss erreicht hatten, war wie ein rettendes Signal für sie. Mit einem kurzen „Au revoir“ wandte sie sich nur halb zu ihm um und hechtete aus dem Aufzug heraus. Sie  wollte dieser Situation nur so schnell wie möglich entrinnen.


Dass sie ihn nicht besonders oft sah, daran hatte sie sich fast schon gewöhnt. Am darauffolgenden Tag, als eine Freundin und sie entschieden, zum Waschsalon des Wohnheims zu gehen, war ihr daher die Überraschung deutlich ins Gesicht geschrieben, als sie den Raum betraten und er da auf der Bank saß. Er erhob seinen Blick, er hörte wieder Musik, er sah sie, erkannte sie. Ich sah, sein Mund wollte sich zu einem „Bonjour“ formen. Doch sie grüßten sich nicht. Sie war mitten in einer Unterhaltung, er schloss seinen Mund lautlos wieder. Während sie die Waschmaschine mit ihrer Kleidung vollstopfte – BHs mussten natürlich aus der Kleidermasse fallen – spürte sie seinen Blick auf ihr. Sie flüchtete mit der Freundin wieder aus dem Waschsalon, als die Waschmaschine ansprang. Sie ließ sich draußen in der Sonne nieder, während ihre Freundin wieder ihr Zimmer aufsuchte, nur für eine Weile. Dann war sie wieder da. Sie waren wieder in einer Unterhaltung vertieft, als er aus dem Waschsalon trat. Er hatte zu Ende gewaschen. Wieder lief er an uns vorbei. Er blickte sie an. Er wollte sich verabschieden, aber in der Gegenwart der Freundin verschluckte er seine Worte. Er sagte nichts und ging